Oh ja, der Dezember ist da.
Ich habe ja versprochen, das es noch einen 2ten Teil vom Museum geben werden wird.
Das Museum bietet eine interessante Führung an. Die Taschenlampenführung, frei nach dem Motto: Nachts im Museum
Wenn es dunkel ist im Museum, dann wirkt auch die große Umbaumaßnahme in Ozeanien irgendwie friedlich. Ich werde den Wal vermissen, denn er wird in der neuen Ausstellung 2024 wohl nicht mehr dabei sein.
Es wirkt geheimnisvoll im dunklen Museum. Vom Koiteich her hört man das Wasser leise plätschern. Es ist irgendwie gespenstisch.
Nun geht es vom Erdgeschoss mit Ozeanien - gerade im Umbau - und Asien auf in den ersten Stock nach Afrika. Mal sehen, wie die Wiege der Menschheit im Dunkeln wirkt?
Der bislang größte jemals gefundene Diamant stammt aus der MIne Cullinan. 1905 wog der Rohdiamant 3106,75 Karat. Aus ihm wurden nach der Spaltung 9 geschliffene Diamanten.
Foto ©Britta Ogasahara
in einem kleinen Extraraum finden sich einige Sarkophage. Neben einer menschlichen Mumie finden sich hier auch mumifizierte Katzen. Die Katzen waren ja heilig im alten Ägypten.
Foto ©Britta Ogasahara
Im Schein der Taschenlampe strahlt selbst die Kopie des legendären Cullinan fast wie der echte Stein, der sich in den englischen Kronjuwelen befindet.
Tag der Toten, spanisch Día de Muertos, es ist ein altes Totenfest, bei dem die Verstorbenen einmal im Jahr, nach der Erntezeit zu Besuch aus dem Jenseits kommen, um mit den Lebenden ein fröhliches Wiedersehen zu feiern, mit gutem Essen , Musik und Tanz. Die Calaveras sind große Skelette aus Pappmaché.
In diesen Läden gab es alles, aber eben auch Dinge aus den Kolonien, wie Tabak und Gewürze, auch Kaffee und Baumwolle, Tee und sogar Kakao. Sie werden später liebevoll "Tante Emma Laden" genannt. Heute gibt es noch ein "Überbleibsel" aus dieser Zeit : EDKA
(Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler). Hier in Bremen gibt es noch einen letzten
Kolonialwarenladen Wilhelm Holtorf.
In Japan spielen Puppen schon lange eine Rolle. Auch Puppen in Menschengöße gibt es schon seit der EDO-Zeit. Die Porzellanköpfe sind sehr gut ausgearbeitet.