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Glück muss man haben

oder

Wie ich zu meinem neuen Drucker kam

Britta hält ein Weinglas in der Hand , sie lächelt; Foto ©Britta Ogasahara


Glück muss man haben

Alles klappt super!

 Freitag vor Ostern! Das Wetter ist schön und ich verspüre den Drang, endlich mal wieder etwas in der angrenzenden Feldmark spazieren zu gehen.


Nun ich wurde je ausgebremst von meinem Briefkasten! Post! Ein Ostergruß, so dachte ich.

An einem Freitag!

Das konnte sich nur um einen Absender handeln, der mir in den letzten Jahren ein treuer Begleiter war – die Behörde.


Diese Unsitte hatte sich eingebürgert. Es scheint fast, als handele es sich um Absicht. Nun ist Wochenende. Ein langes noch dazu. Und was immer da drin stehen mag, ich habe keine Möglichkeit daran irgendwas zu ändern oder mich nach dem Grund dieses Schreibens zu erkundigen.


Sollte ich reinschauen? Neugierig war ich schon, wenngleich – nein – dieses Wochenende nicht.

Ich nahm den Brief, faltete ihn und lies ihn in meiner Handtasche verschwinden.


Aus den Augen … Zum Glück bin ich in dieser Technik sehr geübt.

So verbrachte ich ein unbeschwertes Wochenende. Traf mich mit Freunden. Traf die Familie zum Osteressen.

Ostersonntag und Montag machten meine Freundin und ich uns ein gemütliches Osterfrühstück.

Die Sonne gab ihr Bestes. So schön, das ich an diesen Brief vom Freitag nicht mehr dachte.



Ach du meine Güte!

auch das noch

Erst am Mi, als ich zufällig etwas ganz anderes in meiner Handtasche suchte, da fiel er mir wieder in die Hände.


Ach du meine Güte! Ja, nun gut, ich schaute rein. Die Behörde wollte Geld zurück. Nichts ungewöhnliches, das wollen die ja meistens. Aber es soll auch immer gleich möglichst gestern sein und dann in einer Summe.


Tja, ich habe mir schon lange abgewöhnt, mich davon erschrecken zu lassen Schließlich sind meine Taschen und mein Konto leer.


Nachdem ich alle Fragen umfangreich beantwortet hatte, brachte ich den Brief als Einschreiben wieder auf den Weg. Die Antwort kam postwendend und ohne Nachsicht wurde noch einmal betont, das ich zur Zahlung verpflichtet sei.


Doch diese Antwort erreichte mich tatsächlich mal in der Woche, so konnte ich den kleinen Dienstweg bemühen. Ich spreche eben lieber mit den Menschen.


Das ist vollkommen unkompliziert, erwiderte die Dame am anderen Ende der Leitung, ich schicke ihnen nur noch einen Fragebogen, den füllen sie mir kurz aus. Noch einen schönen Tag.


Oh ja, wenn man freundlich ist so kann auch das gegenüber nicht anders.

2 Tage später hielt ich den kleinen Fragebogen in der Hand. Er war in der Tat nur 4-Seitig, klein gegenüber den üblichen Schreiben. Och, das habe ich schnell gemacht, ein paar Kreuze und noch kurz den Rentenbescheid kopieren. Geht flott.

Was steht da ? Das ist neu, ich soll mich bei meiner Bank erkundigen, ob ich dort einen Kredit bekommen kann, um die gesamte Summe bei der Behörde sofort begleichen kann. Wie und wovon ich dann den Kredit ablöse, das ist dann meine Privatsache. Sollte ich aber von der Bank eben einen solchen nicht bekommen, so benötige ich ein offizielles Schreiben, das dieses Bestätigt.


Geht’s noch? Na ich also zur Bank, die lachten kurz und setzten das Ablehnungsschreiben für mich auf.




Prima! Voller Tatendrang fuhr ich beschwingt heim, denn ich musste ja noch den Rentenbescheid kopieren.

Ja ja, wenn ich denke, es ist einfach, dann fallen die Knüppel Bündelweise vom Himmel, direkt vor die Füße. Oh nein!! Mein Drucker ist kaputt!!
Okay, kurze Recherche im Internet, wo ich kostengünstig "mal eben" einen neuen Drucker herbekomme.
Selbstverständlich habe ich eine Vorstellung, was es für einer sein soll.  Da gab es in Bremen beim Saturn einen schicken in weis und das auch noch  mit einem erheblichen Preisnachlass.

Also rein in den nächsten Bus auf in die Stadt.


Auf nach Saturn

wo ist ein Verkäufer

Foto: HP Drucker


„Auf nach Saturn. Erstmal kein Verkäufer weit und breit – aber da, den schnapp ich mir!


Oh, da kann ich ihnen so gar nicht helfen. Wir gucken mal ob da nicht irgendwo in der andern Abteilung ein Kollege rumschwirrt,“ sprach der nette Herr.


Oh da sitzt einer. „Ich bin zwar auch nicht aus dieser Abteilung, aber wo sie so schön lächeln, schau ich mal, was ich für sie tun kann“. Tschakka!! Das Glück ist auf meiner Seite. Und ratz fatz hatte ich einen schönen modernen Drucker mit Scann Funktion. „Der lässt sich auch ganz unkompliziert übers Handy installieren.“


Mein kleiner Mann im Ohr schrie so laut er konnte, doch ich überhörte ihn einfach.


Glücklich brachte ich meine Beute nachhause. "Ganz einfach", hörte ich ihn  noch sagen. Okay, er war ungefähr 35.


2 Tage versuchte ich mein Glück. Wollte mir ja nicht eingestehen, dass es für mich zu kompliziert war.


Auf zum Umtauschen

Saturn, die Zweite

Also wieder zurück mit dem Ding!

Oh weija, heute ist hier wohl Umtauschtag. Vor mir waren bestimmt 25 Leute und die Schlange bewegte sich im Schneckentempo.

Aber ich griff einfach zu meinem altbewährten. Ich fragte einfach einen „freilaufenden“ Verkäufer.

Bei mir handele es sich ja um eine einfache Rückgabe, da könne ich getrost durchgehen zur Kasse.

Freudig befolgte ich seinen Rat.

Fleitschenpieper! Nee, hier sind sie falsch, da drüben, wo die anderen stehen, da müssen sie auch hin.


Na, ich war begeistert, denn wie heißt es so schön – weggegangen Platz vergangen!


Der Verkäufer kam zurück und es geschah ein Wunder. Er sagt, kommen Sie eben einfach zu mir, ich mach das mal eben schnell!! So war ich flott fertig – keine 5 Min. Wartezeit. Und ich habe mich schon auf Picknick eingestellt.


Auf in die obere Etage. Gleich kam ein Verkäufer – Heute muss mein Glückstag sein!

Er beriet mich super, und nach weiteren 10 Min. hatte ich einen neuen Drucker mit Scanner und sogar Fax

So ein Plug & Play Gerät. Da der so groß ist, wurde er mir sogar geliefert. Alles in Allem nur für 10 Euro mehr.


Und heute ist er angekommen. Ich habe ihn in nur 20 Min. installiert und schon die ersten Seiten gedruckt.

Foto: MFC Drucker

Ja, ich bin doch nicht son Dösbaddel. Aber fürs Nächste Mal höre ich aber auf den kleinen Mann im Ohr.

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